mri

Aufwachen während der Narkose

Aufwachen während der Narkose

In früheren Zeiten war die Hauptangst des Patienten, nach der Narkose nicht mehr aufzuwachen. Durch die rasante Entwicklung in der Sicherheit der Narkose ist diese Angst einer Sorge um ein mögliches zu frühes Wachwerden noch während der Operation gewichen. Hierzu ist zu sagen, dass eine unbeabsichtige „intraoperative Wachheit“ zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden kann, dieses Risiko jedoch durch den Einsatz geeigneter Medikamente und Überwachungsverfahren sehr stark reduziert wird. In unserer Klinik existiert seit vielen Jahren eine Forschungsrichtung, die sich speziell mit derartigen Problemen beschäftigt. Die hieraus entstehenden Erkenntnisse fließen laufend in die klinische Versorgung ein. Wir wenden die neuesten Anästhesie- und Überwachungsverfahren (inkl. Messung der Hirnströme (EEG)) zur Feststellung und Verhinderung möglicher Wachheitszustände an. Jedem Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie am Klinikum rechts der Isar ist bewusst, welch belastende Situation für einen Patienten durch ein Wachwerden während der Operation entstehen kann. Alle sinnvollen Verfahren zur Verhinderung eines derartigen Ereignisses werden eingesetzt. Wenn Sie Angst vor einer intraoperativen Wachheit haben, diese möglicherweise sogar schon einmal erlebt haben, sprechen Sie Ihren Arzt während des Prämedikationsgespräches darauf an. Er wird Ihnen den Ablauf der Narkose erklären und die Maßnahmen beschreiben, die zur Verhinderung einer intraoperativen Wachheit eingesetzt werden.
Einen BR-Filmbeitrag zur intraoperativen Wachheit, entstanden in Zusammenarbeit mit unserer Klinik, finden Sie hier

zurück zu Angst und Narkose