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Arbeitsgruppe Experimentelle Neuroanästhesie - in vivo-Modelle

Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe experimentelle Neuroanästhesie - in vivo-Modelle untersuchen die Hirnleistungsfunktion nach verschiedenen Schädigungsmodellen von Mäusen und Ratten mit hohem Risiko für eine eingeschränkte Funktion. Dabei liegt das Augenmerk auf der Untersuchung und Entwicklung möglicher neuroprotektiver Strategien und Medikamente. Als Schädigungsmodelle verwenden wir: extrakorporale Zirkulation, tiefhypothermen Kreislaufstillstand, fokale zerebrale Ischämie und Subarachnoidalblutung. Unabhängig von der Schädigung weisen die beiden extremen Altersgruppen ein hohes Risiko für Hirnleistungsstörungen auf.  Aus diesem Grund untersuchen wir Mäuse, die M. Alzheimer entwickeln und Säuglinge, bei denen die Neurogenese noch nicht abgeschlossen ist.

Mitarbeiter

Prof. Dr. med. Bettina Jungwirth (Arbeitsgruppenleiterin)
Dr. vet. med. Kristine Kellermann
Dr. med. Lucia Gordan
Voijta Kadera, MUDr.
Prof. Manfred Blobner
Nina Bayer
Lisa Barachkova

Kollaboration

AG experimentelle Neuropharmakologie, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Leiter: Prof. Gerhard Rammes

Räumliche und apparative Ausstattung

Alle Versuche führen wir im Labor der experimentellen Anästhesie durch. Das Organ von besonderem Interesse stellt dabei das Gehirn dar. Dieses untersuchen wir sowohl auf die Funktion der Neurokognition, der Feinmotorik und des Verhaltens mit Hilfe des modifizierten Hole Board Tests, als auch auf molekularbiologische Veränderungen mit Hilfe histologischer und immunhistochemischer Analysen. Die synaptische Übertragung und die Expressionsrate von Rezeptoren der wichtigsten Neurotransmittersysteme analysieren wir im Max Planck Institut für Psychiatrie, München.

Arbeitsschwerpunkte

  • Effekt der extrakorporalen Zirkulation auf zerebrale und systemische Inflammation sowie auf kognitive und verhaltenstechnische Veränderungen in der Ratte
  • Wirkung des Edelgases Xenon auf die neurologische und kognitive Funktion nach extrakorporaler Zirkulation in der Anwesenheit von zerebralen Luftembolien
  • Wirkung des Antibiotikums Moxifloxacin auf die inflammatorische, neurologische und kognitive Funktion nach extrakorporaler Zirkulation mit tiefhypothermem Kreislaufstillstand
  • Effekt unterschiedlicher Wiedererwärmungsstrategien nach tiefhypothermem Kreislaufstillstand auf inflammatorische und histologische Veränderungen
  • Einfluss von Geschlecht und Geschlechtshormonen auf das Überleben und die Organfunktion nach tiefhypothermem Kreislaufstillstand
  • Wirkung einer Isoflurannarkose auf die kognitive Funktion von Alzheimer-Mäusen
  • altersabhängige Charakterisierung und Etablierung eines transgenen Mausmodells der Alzheimer'schen Erkrankung bezüglich kognitiver und pathologischer Merkmale
  • Neurotoxizität von Midazolam in jungen Ratten und Testung der neuen Substanz XBD in Kollaboration mit AG experimentelle Neuropharmakologie, Leiter Prof. Gerhard Rammes

Kontakt:
Prof. Dr. med. Bettina Jungwirth, Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmeditin, bettina.jungwirth(at)tum.de, Tel. 089 4140-5682